Geschäftskonten für Existenzgründer — lasst lieber die Finger von traditionellen Banken

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Juhu, da ist er! Der erste Beitrag aus unserer #vongruenderzugruender-Rubrik. Wie der Titel schon vermuten lässt, wollen wir als frisch gebackene Existenzgründer unsere subjektiven Erfahrungen teilen und im Besten Fall anderen Gründern die lange Recherche ein wenig verkürzen.

Jede Firma braucht ein Geschäftskonto. Das ist klar. Und es gibt täglich neue Angebote von Banken, die mit augenscheinlich tollen Angeboten neue Kunden an Land zu ziehen versuchen. Und dann gibt es da noch die viiiiiiiielen tollen tabellarischen Vergleiche im Internet.

Wir haben verschiedene Optionen ausprobiert und haben über eine Reihe an Umwegen dann nun doch endlich ein Konto gefunden, das einfach nur toll ist und hervorragend funktioniert. #jetztkommtwerbung

Zuerst waren wir bei einer traditionellen Bank

Im ersten Jahr (da waren wir noch Einzelunternehmung) waren wir Commerzbank-Kunden. Auf firma.de wurden die Commerzbank-Konten mit “Existenzgründerangeboten” stark beworben und das klang an sich ganz gut. Leider ist der ganze Laden nicht so digitalisiert, wie es in der Werbung den Anschein erweckt. Vorallem die Sache mit dem “persönlichen Ansprechpartner vor Ort” klang für uns wunderbar.

In der Praxis hat genau das, was uns ursprünglich überzeugt hatte, leider ganz und gar nicht funktioniert: Die Commerzbank-Konten sind verhältnismäßig teuer, die uns zugeteilten Berater (Ja, Plural) verschwanden jeweils nach wenigen Tagen/Wochen spurlos, vereinbarte Termine wurden verschludert, die App ist auch nur so semi-gut (per Smartphone ließen sich nur Überweisungen innerhalb Deutschlands erfassen, weil das IBAN-Länderkürzel nicht editierbar war) und und und.

Richtig zufrieden waren wir jedenfalls nicht. Als wir dann zur Kapitalgesellschaft umfirmierten und deshalb einen Termin vereinbaren wollten, wurde es richtig kompliziert: Es müsse ein neues Konto eröffnet werden, dies ginge nur persönlich und ein Termin innerhalb der nächsten beiden Wochen wäre nicht verfügbar. Na gut. Dann halt in zwei Wochen, dachten wir uns. Direkt nach dem Notartermin. Zwei Tage vor dem Termin bekamen wir einen Anruf: Um am vereinbarten Termin ein Konto zu eröffnen hätten wir unsere Gründungs-Dokumente drei Tage vor dem vereinbarten Termin einreichen müssen. Termin gecancelled.

Naja. Da haben wir beschlossen, uns nach Alternativen umzuschauen. Und sind nach langem Hin- und Her und vielen Vergleichen auf Penta gestoßen.

Ein paar kurze Eckdaten zu Penta:

  • Penta ist selbst keine Bank, sondern ein Partner der solarisBank AG (die wiederum eine Bank mit deutscher Banklizenz sind)
  • Penta bietet super-modernes und einfaches Banking für Kapitalgesellschaften
  • Nach eigenen Angaben nutzen bereits mehr als 7000 Unternehmen ein Penta Geschäftskonto
  • Nach eigenen Angaben eröffnet Penta bereits 2,5% aller neuen Geschäftskonten in Deutschland
  • Alles funktioniert im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen und erweckt einen sicheren Eindruck

Was uns an Penta gefällt:

  • Das Konto kann schon vor/während der Gründung eröffnet werden, die erforderlichen Gründungsdokumente können innerhalb von 90 Tagen nachgereicht werden
  • Das Stammkapital lässt sich direkt und äußerst bequem einzahlen - inklusive Ausdruck für den Notar
  • Der Registrierungsprozess ist absolut komfortabel, leicht verständlich und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen
  • Ist in der Basisversion kostenlos nutzbar
  • Die kostenpflichtigen Varianten bieten coole Features, die man nicht mehr missen möchte
  • Die Push-Benachrichtigungen funktionieren einwandfrei
  • App und Website sehen modern aus und lassen sich tadellos bedienen
  • Das Premium-Feature “Automatisierte Buchhaltung” saved uns jeden Monat: Alle Transaktionen synchronisieren sich automatisch mit der Buchhaltungssoftware (aktuell gibt es Unterstützung für lexoffice und debitoor)

Und das ist bestimmt nicht alles - schaut mal rein in die ausführliche Übersicht über die Preise & Features der unterschiedlichen Penta-Konten. Und es gibt auch eine Product Roadmap, wo ihr abstimmen könnt, welche zukünftigen Features ihr euch wünscht - und wir sind jedes Mal begeistert, wenn wir uns anschauen, was uns zukünftig erwartet. Da hat jemand Produktentwicklung verstanden.

Lasst die Finger von den scheinbaren Big-Playern, den traditionellen “Banken vor Ort” - der Service ist in den meisten Fällen mies, digital sind die trotz Marketing-Versprechungen nicht, krasse Features gibt es nicht, die Kontoführungsgebühren sind verhältnismäßig hoch, bei vielen kostet jede einzelne Überweisung ein paar Cent und jeder kleine Standardvorgang dauert richtig lange.

Dabei gibt es doch viele Alternativen, die schlicht und ergreifend mehr zu bieten haben! Wir sind happy, dass es smarte Banken gibt, die sich an den Bedürfnissen von Unternehmerinnen und Unternehmern im Allgemeinen, und im Speziellen von Existenzgründerinnen und -gründern.

Wenn ihr Lust auf das Penta-Konto habt, dann schaut euch das doch mal an. Ist ja schließlich kostenlos. Und wenn ihr zur Konto-Eröffnung unseren Affiliate-Link nutzt, erhaltet ihr zusätzlich 25€ in Penta Credits, das entspricht:

  • mehr als einem Monat Penta Premium
  • oder mehr als zwei Monate Penta Advanced
  • oder fünf zusätzlichen MasterCards

Lohnt sich also!

Alternativen zu Penta

Es gibt neben Penta noch viiiiiiiiele andere “neue Onlinebanken”, die wir uns natürlich auch angeschaut, teilweise sogar ausprobiert haben. Wir listen euch ein paar Alternativen auf, falls ihr noch unentschlossen oder keine Kapitalgesellschaft seid - und schreiben dazu, weshalb wir uns trotz der tollen Produkte gegen diese Anbieter entschieden haben. #wirklichkeinhate #ihrseidauchtoll

  • N26: Bietet nur Konten für Personengesellschaften an und auch nur ein Konto pro Person - wenn man schon privat ein N26-Konto nutzt, ist N26 für das Unternehmen raus
  • Kontist: An sich cool für Einzelunternehmen, aber das Konzept “Ein Konto für privat und beruflich” muss man mögen
  • Holvi: Geht für Personen- und Kapitalgesellschaften, hatte früher leider keine deutschen IBANs, sondern finnische (mittlerweile gibt es aber auch deutsche)
  • Hufsy: Eignet sich sowohl für Personen-, als auch Kapitalgesellschaften, allerdings nur für bestehende. Ist ebenfalls ein Partner der solarisBank AG
Lukas Becker, geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur candyblue UG (haftungsbeschränkt) aus Kassel
Lukas

Lukas ist Gründer und Geschäfsführer von candyblue, ihr findet ihn bei Instagram oder xing.

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