Google Search Console einrichten — URL- & Domain-Properties

Lukas Becker, geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur candyblue UG (haftungsbeschränkt) aus Kassel
Lukas Becker

Mithilfe der Google Search Console erhaltet ihr wertvolle Insights darüber, wie eure Website in der Google-Suche performt. Zur Einrichtung ist ein Verifizierungsprozess erforderlich.

Um euch als Websiteinhaber zu verifizieren, stehen mehrere Verifizierungsmethoden zur Auswahl. Wir zeigen euch, wie wir die Google Search Console in unseren Kundenprojekten einrichten.

Am Besten startet ihr mit der Verifizierung auf Domain-Ebene via DNS-Eintrag. Eine Bestätigung auf Domain-Ebene aggregiert Daten für alle Subdomains, Protokolle und Pfade, wohingegen eine Bestätigung auf URL-Ebene nur eine Website-Variante erfasst.

Während ihr euch mithilfe der aggregierten Daten auf Domain-Ebene einen Überblick über die Gesamtsituation verschaffen könnt, helfen euch URL-Properties dabei, präzise Erkenntnisse für einzelne Website-Segmente zu gewinnen, denn:

  • Die Verknüpfung eurer Search Console Daten mit Google Analytics Daten funktioniert nur mit URL-Präfix-Properties
  • Die Google Search Console erfasst pro Property täglich nur 1000 URLs

Je komplexer eure Website ist, desto mehr URL-Präfix-Properties sollten eingerichtet werden — wir geben euch dazu einige Beispiele:

Blog auf Subdomain

  • https://enomyc.com
  • https://blog.enomyc.com

Multilinguale Websites

  • https://enomyc.com/de
  • https://enomyc.com/en

Hochfrequentierte Websites

  • https://enomyc.com/de/karriere
  • https://enomyc.com/de/loesungen

Nach erfolgreicher Bestätigung auf Domain-Ebene wird die Inhaberschaft für URL-Präfix-Properties automatisch bestätigt — deshalb empfehlen wir, immer als Erstes mit einer Domain-Property-Bestätigung zu starten und danach spezifische URL-Präfix-Properties anzulegen. Das ist komfortabler und weniger anfällig für Fehler, als jede URL-Präfix-Property einzeln zu bestätigen.