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Umweltfreundliche Websites: Wie Nachhaltigkeit und Pagespeed zusammenhängen

Nachhaltigkeit Pagespeed

Im letzten Beitrag haben wir euch gezeigt, was es mit nachhaltigem Webhosting auf sich hat und haben euch Hosting-Anbieter vorgestellt, bei denen ihr eure Websites CO2-neutral hosten könnt. In diesem Beitrag möchten wir zeigen, welche Möglichkeiten es außerdem noch gibt, um eure Websites nachhaltiger zu machen.

Ihr ahnt es sicherlich schon: Wie immer bei Nachhaltigkeit geht es auch bei Nachhaltigkeit im Internet um den sparsamen und bewussten Einsatz von Ressourcen, in diesem Fall um einen möglichst geringen Energiebedarf. Denn bei jeder Suchanfrage und jedem Seitenaufruf werden Bits und Bytes übertragen - und für die Übertragung wird Energie benötigt. Und dabei geht es eben nicht nur darum, wie und ob der Hostinganbieter Ökostrom bezieht, sondern darum, sich bewusst zu machen, dass beim Googlen und Surfen im Hintergrund an vielen unterschiedlichen Punkten Daten übertragen werden und demnach Energie benötigt wird.

Grundsätzlich gilt also: Eine Website ist umso nachhaltiger, je weniger Daten zum Aufrufen der Website übertragen werden müssen. Andersherum gilt: Je mehr Daten übertragen werden, desto weniger nachhaltig ist die Website.

Leider sind Websites in den letzten Jahren immer größer und komplexer geworden, sodass beim Seitenaufruf ganz schön viele Daten übertragen werden. Um an dieser Stelle mal konkret zu werden: In den letzten Jahren hat sich die durchschnittliche Größe einer Website fast verdreifacht und ist von deutlich unter 1MB in 2010 auf deutlich über 2MB in 2016 angestiegen.

Zwar ist die Seitenladegeschwindigkeit aktuell so relevant wie nie, spätestens seit der Mobile first Indexierung, doch sind gleichzeitig die Internetverbindungen in den letzten Jahren auch um ein vielfaches schneller geworden, sodass den Usern beim Browsen gar nicht auffällt, ob beim Surfen viele oder wenige Daten abgerufen werden.

Dabei geht die Entwicklung einer nachhaltigen Website nicht damit einher, auf Features zu verzichten oder Kompromisse einzugehen — vielmehr geht es darum, nicht mehr Daten zu übertragen, als am Ende wirklich benötigt werden, beim Eimsatz der zu verwendenden Technologien und Tools bewusst vorzugehen und abzuwägen, wie sich der Einsatz auf die Gesamtperformance der Website auswirkt.

Wie lässt sich das denn jetzt ganz konkret umsetzen?

Um beim Seitenaufruf im Vergleich zu herkömmlichen Websites Daten einzusparen gibt es eine ganze Reihe an Stellschrauben. Die Buzzwords hierbei sind:

Minifying
Beim Minifying wird all das aus den HTML-, CSS- und JS-Dateien entfernt, das zur reinen Funktionalität der Dateien nicht benötigt wird: Also Kommentare, Zeilenumbrüche, Leerzeichen etc. Allein durch Minifizierung der Ressourcen lässt sich die Dateigröße in der Regel deutlich reduzieren.

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Lukas Becker, geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur candyblue UG (haftungsbeschränkt) aus Kassel 1