Vorteile von Cloud-Computing — warum wir unsere Projekte in der Amazon-Cloud hosten

Amazon Web Services

Cloud-Computing-Anbieter sind im Kommen — absolut verständlich, denn das Hosting in der Cloud ist kosteneffizient, sicher und zuverlässig. Jedes große Tech-Unternehmen hat ein eigenes Cloud-Computing-Angebot am Start: Amazon, Microsoft, Google, IBM…

Wir hosten unsere Projekte in der Amazon-Cloud, den Amazon Web Services.

Was sind die Amazon Web Services?

Die Amazon Web Services (AWS) sind eine Sammlung verschiedenster Webservices, aktuell gibt es über 200 Services. Unternehmen wie Netflix oder AirBNB setzen auf AWS.

Wieso hosten wir unsere Projekte bei AWS?

AWS bietet erstklassige Webservices mit nutzungsabhängiger Leistungs- und Preisgestaltung. Unsere Projekte basieren auf Hugo, kirby oder WordPress — dementsprechend haben wir technologiebedingt drei unterschiedliche Anforderungsprofile. Unabhängig davon ist uns wichtig, dass:

  • unsere Projekte immer zuverlässig verfügbar sind
  • die Einrichtung nicht zu kompliziert ist
  • unsere Projekt grundsätzlich ähnlich strukturiert sind, sodass wir nicht in jedem Projekt bei 0 anfangen müssen
  • seitens des Hosting-Anbieter ein Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften vorhanden ist
  • wir keine langfristigen und teuren Verträge eingehen

Unsere Agentur-Website basiert auf hugo ist bei AWS S3 gehostet. Ihr wollt ganz genau wissen, wie das funktioniert? Kein Problem: Haben wir euch in Form einer Checkliste aufgeschrieben.

Vorteile der AWS-Plattform

AWS ist kosteneffizient

Man geht als AWS-Kunde keine langfristigen Verträge ein, sondern bezahlt nur für die Services, die wirklich genutzt wurden. Außerdem gibt es für viele Services kostenlose Kontingente. Das ist super praktisch, wenn wir im Agentur-Alltag einfach mal schnell was ausprobieren wollen.

AWS ist schnell und zuverlässig

Alles an AWS ist schnell. Die Server an sich, aber auch die Einrichtung selbiger. Abhängig davon, wie komplex euer Setup ist, kann die initiale Einrichtung natürlich schon ein Weilchen dauern. Dafür steht euch danach eine professionelle und zuverlässige Cloud-Umgebung zur Verfügung. Wir planen abhängig von der Projektgröße zwischen 0,25 Tagen bis 1 Tag für das AWS-Setup ein.

AWS ist flexibel

Die Amazon Management Console ist zwar alles andere, als übersichtlich, doch dafür lässt sich ALLES justieren. Wir haben nach über einem Jahr Nutzung noch keine einzige Justierungs-Option vermisst. Wenn mehr Serverleistung benötigt wird, wird einfach über die Amazon Management Console ein leistungsfähigerer Server gebucht.

AWS ist global verfügbar

Amazon betreibt Rechenzentren in allen wichtigen Regionen der Welt, sodass Websites von überall auf der Welt schnell verfügbar sind. Das ist spannend für internationale Projekte. Thema Datenschutz: Natürlich wollen wir unsere Daten im eigenen Land speichern und nicht irgendwo. AWS ist mit der Region Frankfurt in Deutschland vertreten, dort sind auch unsere Projekte gespeichert.

AWS ist automatisierbar und modern

Nach einer initalen Einrichtung funktionieren die Services einfach, insbesondere für statische Websites. Wir haben die meisten Prozesse komplett automatisiert, was uns im Agentur-Alltag viel Zeit spart und Prozesse vereinfacht.

Vorallem das CI/CD über die Amazon-Befehlszeilen-Schnittstelle gefällt uns prima: Wenn wir eine neue Version in unser Git-Repository pushen, wird automatisch der Code zu AWS S3 deployed und eine Invalidation für die CDN-Verteilungen erstellt. Dadurch sind unsere Inhalte immer aktuell und wir müssen uns keinen Kopf mehr um Downtimes oder Datenübertragungspannen machen.

Nachteile der AWS-Plattform

Aufgrund der hohen Anzahl der unterschiedlichen Services fällt die Orientierung erstmal schwer, sodass ihr zu Beginn nicht wisst, welche Services ihr eigentlich benötigt. Auch das Preismodell ist auf den ersten Blick unübersichtlich. Zudem sind Zahlungen nur per Kreditkarte möglich.

AWS & Nachhaltigkeit

AWS arbeitet leider (noch) nicht komplett klimaneutral. In 2018 wurde allerdings mehr als die Hälfte des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt — Tendenz steigend.

Kosten & Abrechnung

Die Abrechnung ist abhängig von Region und genutzem Service und ergibt sich aus Datenverarbeitung, Datenspeicherung und ausgehender Datenübertragung. Ihr bezahlt nur für die Leistung, die ihr tatsächlich genutzt habt.

Die AWS-Preise sind grundsätzlich in US-Dollar angegeben, der Endbetrag, der euch in Rechnung gestellt wird, wird allerdings in eure gewünschte Währung umgerechnet.

Ihr überlegt, ob AWS die richtige Wahl für das Hosting eurer Website ist?

Gerne sprechen wir mit euch über euer Projekt und ziehen euer Projekt erfolgreich zu AWS um. Ihr wollt den Umzug lieber selbst organisieren? Wir haben euch Checklisten vorbereitet, in denen wir zusammenfassen, welche Schritte notwendig sind, um eine Website zu AWS umzuziehen:

  • Zur Checkliste: Wie wird eine statische Website auf AWS S3 gehostet? (Kommt demnächst!)
  • Zur Checkliste: Wie wird eine dynamische Website auf AWS EC2 oder AWS Lightsail gehostet? (Kommt demnächst!)

Und wenn AWS Cloud-Computing nix für euch ist und ihr lieber bei klassischem Web-Hosting bleiben wollt, haben wir Hosting-Anbieter-Empfehlungen für euch, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

Lukas Becker, geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur candyblue UG (haftungsbeschränkt) aus Kassel
Lukas

Lukas ist Gründer und Geschäfsführer von candyblue, ihr findet ihn bei Instagram oder xing.

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