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Warum wir Kirby so sehr mögen

Sehr gute Dokumentation

Kirby ist sehr gut dokumentiert. Zwar ist die Dokumentation in englischer Sprache, aber wirklich ausführlich und leicht verständlich. Es gibt verschiedene Sektionen, von einfachen Installationsanweisungen bis hin zur Einrichtung einer komplexen multilingualen Website oder der Entwicklung eigener Systemerweiterungen. Wirklich cool sind jedoch das Cookbook und das Cheatsheet.

Cookbook

Im Cookbook sind diverse Erklärungen und Codesnippets zu finden, die typische Anforderungen erläutern. Zum Beispiel die Konfiguration eines Blogs oder.

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Cheatsheet

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Intuitiv und leichtverständlich

Das mächtigste CMS bringt nichts, wenn die Redaktion nicht mit dem System vertraut ist und kleine inhaltliche Korrekturen jedes Mal aufs Neue zu einer abenteuerlichen Odysee werden. Und Hand aufs Herz: 99,999999% aller Redakteure lesen das empfohlene Handbuch nicht. #srytypo3

Kirby ist in der Beziehung äußerst pflegeleicht. Im Backend gibts nur fest definierte Felder. Das ist für die Redakteurinnen und Redakteure selbsterklärend. Einstellungsmöglichkeiten gibts nicht.

Markdown

Im Vergleich zum WYSIWYG-Editor aus z.B. WordPress oder TYPO3 ist der Editor im ersten Moment für jeden Redakteur eine Enttäuschung. "Wie ändere ich denn jetzt da die Schriftfarbe?" ist nur eine der Fragen, die uns regelmäßig erreicht.

Allerdings bietet der Kirby-Editor eine ganze Reihe an Vorteilen:

  1. Die Arbeit mit Markdown ist super komfortabel und geht richtig schnell
  2. Durch Markdown gibt es eine klare Trennung zwischen Technik und Content. Schließlich gehören Styles nicht in den Editor, sondern ins Stylesheet
  3. Häufig kopieren Redakteurinnen und Redakteure ihre Inhalte direkt vom Word-Dokument ins CMS. Dabei wird die Formatierung in Form von CSS-Inline-Styles mitkopiert. Das Ergebnis: Ein grausiges Erscheinungsbild im Frontend, ein heilloses Wirrwarr im Backend. Kann bei Kirby nicht passieren. Hurra!

Kirbytext: Individuelle Erweiterungen für den Editor

Kirbytext funktioniert ähnlich, wie Shortcodes bei WordPress. Die Tags werden global definiert und können dann im Editor genutzt werden. Man kann einfache Tags bauen, um ein besonderes Styling zu erzeugen: Zum Beispiel einen Button. Auch komplexe Tags mit einer bestimmten Logik sind allerdings kein Problem, denn die Tags haben Zugriff auf alle Standard-Kirby-Objekte, wie $site, $page oder user(): Wir haben zum Beispiel einen Tag im Einsatz, der die Unterseiten nach einem bestimmten Parameter filtert. Wir nutzen als Filter häufig das verwendete Template. So können wir zum Beispiel an jeder beliebigen Stelle eine Liste mit den aktuellsten drei Blogartikeln einfügen — oder eine Liste mit allen Dienstleistungen, die wir anbieten. Eine Liste mit allen Autoren, etc...

Kirbytext-Filter: Ein Segen bei inhaltichen Updates

Richtig praktisch sind auch die Kirbytext-Filter. Die Funktionalität muss zwar durch ein kleines Plugin erst implementiert werden, dies tun wir jedoch standardmäßig in jedem Projekt. Die Filter ermöglichen im Editor den Einsatz von Variablen, die in der Konfiguration definiert werden. Das bietet sich an bei Datensätzen, die auf mehreren verschiedenen Seiten auftauchen. Zum Beispiel E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Adressen etc. So können diese Daten global in der Konfiguration geändert werden, ohne jede einzelne Seite anfassen zu müssen.

Medien

Die Verwaltung von Medien in Kirby macht richtig Spaß. Denn Medien werden zentral pro Seite hinzugefügt, und nicht wie in WordPress dezentral in einem Medien-Ordner gesammelt. Das ist sehr übersichtlich. Klar, wenn eine Datei an mehreren Stellen eingebunden werden soll, muss sie an jeder Stelle hochgeladen werden - dafür können Medien aber auch bedenkenlos gelöscht werden, ohne Angst haben zu müssen, dabei Seiten zu beschädigen.

Metadaten

Pro Mediendatei kann eine Textdatei mit Metadaten erstellt werden. Diese werden frei definiert. Titel, Bildunterschriften, Urheberrechtsangaben oder ALT-Texte lassen sich somit optimal befüllen.

Bilder

Das Arbeiten mit Bildern funktioniert super. Es gibt eine Funktion zum automatischen Resizing beim Upload und weitere Funktionen, die im Template aufgerufen werden, um Bilder zu manipulieren. Resizing, cropping etc.

Nützlich sind die kleinen Helferfunktionen der Media-API: So lassen sich Kantenlängen und Format ausgeben. Das nutzen wir häufig in Kombination mit dem ecco-Helper, um zu prüfen, ob ein Bild im Hochformat oder im Querformat aufgenommen wurde und eine dementsprechende CSS-Klasse zu setzen.

Multilingual

Kirby eignet sich von Haus aus für multilinguale Websites. Wahlweise kann pro Sprachversion eine eigenständige Domain genutzt werden (z.B. www.multilingual.com und www.multilingual.de) oder ein Verzeichnis (z.B. www.multilingual.com/de und www.multilingual.com/en). Die Einrichtung ist einfach, auch im Backend ändert sich durch Hinzufügen einer weiteren Sprachversion nicht viel.

Quellenangaben:

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